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HEPATOBILIÄRE CHIRURGIE - RADIOFREQUENZABLATION


Die chirurgische Therapie von bösartigen Leberraumforderungen nimmt einen zunehmend großen Raum ein. Die häufigsten Indikationen sind zum einen die Absiedlungen (Metastasen) von Dickdarmkarzinomen (kolorektales Karzinom) und zum anderen der Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom).
Die Behandlung der kolorektalen Lebermetastasen geschieht in enger Abstimmung mit allen an der Behandlung des kolorektalen Karzinoms beteiligten Fachdisziplinen. Die Behandlungspfade sind im Rahmen des Centrums für integrierte Onkologie (CIO) festgelegt.



Präoperative virtuelle Operationsplanung vor Durchführung einer linksseitigen Trisektorektomie. 

 
Alle Techniken der modernen Leberchirurgie werden angeboten: 
  • Anatomische und nicht anatomische Resektionen inklusive zentraler Leberresektion und rechter und linker Trisektorektomie
  • Erweiterung des funktionelle Leberrestes (FLR) durch portalvenöse und arterielle Embolisation (PVE)
  • Virtuelle Operationsplanung
  • Minimalinvasive Leberresektion
  • Radiofrequenzablation (RFA) in allen drei Zugangswegen: offen, laparoskopisch und perkutan
  • Neoadjuvante Therapiestrategien


Bei der Behandlung des hepatozellulären Karzinoms wurde an der Uniklinik Köln in der Klinik für Visceral- und Gefäßchirurgie ein erfolgreiches und zahlenmäßig großes Program zur Behandlung des hepatozellulären Karzinoms mittels laparoskopischer Radiofrequenzablation aufgebaut.

  
  
Platzierung eines RFA-Applikators mittels eines intraoperativen Navigationssystems.

Sprechstunde: Donnerstags 9.00-12.00 Uhr, Anmeldung Tel: 0221 478 4803 oder Anmeldung per email
 
Wissenschaftliche Schwerpunkte auf hepatobiliärem Gebiet siehe HPB&TX Gruppe.