CHIRURGISCHE ONKOLOGIE
Die chirurgische Onkologie beschäftigt sich insbesondere mit der multimodalen Therapie der gastrointestinalen Tumoren, des Bronchialcarcinoms, der Mediastinaltumoren, der Schilddrüsenmalignome und der Weichteiltumoren.
Ganz im Vordergrund unserer Bemühungen steht die neoadjuvante Radiochemotherapie
Die Chirurgie dieser vorbehandelten Tumoren ist anspruchsvoller als die primäre Resektion und sollte aus den vielfach publizierten Gründen der Qualitätssicherung in „High Volume Zentren“ ausgeführt werden. Die radikale Lymphadenektomie ist dabei ein wesentlicher Bestandteil unserer Operationen nach der Induktionstherapie. Die neuesten Langzeitergebnisse der prospektiv randomisierten holländischen Studien zum Oesophaguscarcinom und zum Magencarcinom weisen auf Vorteile der Lymphadenektomie hin.
Die Radiofrequenzablation (RFA) von primären Lebertumoren insbesondere des hepatozellulären Carcinoms und von colorectalen Lebermetastasen hat das Therapiespektrum erweitert.
Die multimodale Tumortherapie solider Tumoren gelingt nur bei einem interdisziplinären Konzept. Im Rahmen des Centrums für integrierte Onkologie (CIO) wurde ein Tumorboard eingerichtet mit einer wöchentlichen Konferenz Montag, 16.15-17.00 Uhr in der Chirurgischen Bibliothek. Dort werden Patienten mit speziellen Fragestellungen unter Zugrundelegung aller Befunde vorgestellt und interdisziplinär besprochen. Die im Konsens erreichte Empfehlung zum Beispiel zur neoadjuvanten oder adjuvanten Therapie wird dokumentiert und konsequent umgesetzt.
Durch diese Konzeption mit der Verfügbarkeit aller Tumorspezialisten in einer regelmäßgien Konferenz erhält der Patient kurzfristig eine „Second Opinion“ und eine aktuelle Empfehlung unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse aus allen beteiligten Fachgebieten.
Klinische Studien
Ein wichtiges Forschungsthema im Rahmen neoadjuvanter Therapiekonzepte bleibt die Vorhersage des Ansprechens auf Strahlentherapie oder Chemotherapie. Diese sogenannte „Response Prediction“ haben wir daher zu einem unserer zentralen Forschungsthemen gemacht. Dieses wird durch entsprechende Drittmittel (Boll-Stiftung) nachhaltig gefördert. Erste Ergebnisse erlauben die Identifizierung von Patienten mit schlechtem Ansprechen auf Radiochemotherapie beim Oesophaguscarcinom anhand einer Kombination von Biomarkern (siehe Forschung).
Ganz im Vordergrund unserer Bemühungen steht die neoadjuvante Radiochemotherapie
- des Ösophaguscarcinoms,
- des Magen- bzw. Cardiacarcinoms,
- des Rektumcarcinoms und
- des Bronchialcarcinoms.
Die Chirurgie dieser vorbehandelten Tumoren ist anspruchsvoller als die primäre Resektion und sollte aus den vielfach publizierten Gründen der Qualitätssicherung in „High Volume Zentren“ ausgeführt werden. Die radikale Lymphadenektomie ist dabei ein wesentlicher Bestandteil unserer Operationen nach der Induktionstherapie. Die neuesten Langzeitergebnisse der prospektiv randomisierten holländischen Studien zum Oesophaguscarcinom und zum Magencarcinom weisen auf Vorteile der Lymphadenektomie hin.
Die Radiofrequenzablation (RFA) von primären Lebertumoren insbesondere des hepatozellulären Carcinoms und von colorectalen Lebermetastasen hat das Therapiespektrum erweitert.
Die multimodale Tumortherapie solider Tumoren gelingt nur bei einem interdisziplinären Konzept. Im Rahmen des Centrums für integrierte Onkologie (CIO) wurde ein Tumorboard eingerichtet mit einer wöchentlichen Konferenz Montag, 16.15-17.00 Uhr in der Chirurgischen Bibliothek. Dort werden Patienten mit speziellen Fragestellungen unter Zugrundelegung aller Befunde vorgestellt und interdisziplinär besprochen. Die im Konsens erreichte Empfehlung zum Beispiel zur neoadjuvanten oder adjuvanten Therapie wird dokumentiert und konsequent umgesetzt.
Durch diese Konzeption mit der Verfügbarkeit aller Tumorspezialisten in einer regelmäßgien Konferenz erhält der Patient kurzfristig eine „Second Opinion“ und eine aktuelle Empfehlung unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse aus allen beteiligten Fachgebieten.
Klinische Studien
Ein wichtiges Forschungsthema im Rahmen neoadjuvanter Therapiekonzepte bleibt die Vorhersage des Ansprechens auf Strahlentherapie oder Chemotherapie. Diese sogenannte „Response Prediction“ haben wir daher zu einem unserer zentralen Forschungsthemen gemacht. Dieses wird durch entsprechende Drittmittel (Boll-Stiftung) nachhaltig gefördert. Erste Ergebnisse erlauben die Identifizierung von Patienten mit schlechtem Ansprechen auf Radiochemotherapie beim Oesophaguscarcinom anhand einer Kombination von Biomarkern (siehe Forschung).
