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Die Transplantationschirurgie hat eine lange Tradition an der chirurgischen Klinik der Universität zu Köln. Bereits am 15. Februar 1968 wurde von Herrn Prof. F.W. Eigler die erste Nierentransplantation an der Klinik durchgeführt. Diese erste Transplantation war sehr erfolgreich, das Organ blieb bis zum 2. Juli 1984 funktionstüchtig. (Geschichte der Transplantationschirurgie an der Universität zu Köln) Heute ist die Transplantationschirurgie im Transplantationszentrum der Uniklinik eng verzahnt mit Kollegen anderer Fächer um diese hohe Qualität aufrecht zu halten. Diese enge Verzahnung wird sichtbar in den gemeinsamen Transplantationsbesprechungen vor der Aufnahme auf die Warteliste, den interdisziplinären Transplantationsambulanzen und den gemeinsamen Visiten für Patienten, die nach der Transplantation stationär sind. Nach der Transplantation werden die Patienten im Abdominalzentrum aufgenommen. Einem Teil der Klinik in dem Chirurgen und Internisten auf einer neu gestalteten Ebene des Bettenhauses gemeinsam Patienten betreuen. Die Transplantationschirurgie ist ein Anliegen der gesamten chirurgischen Klinik, betreut werden die Transplantierten schwerpunktmäßig von einem Team, das sich diesen Patienten besonders verpflichtet fühlt und sowohl klinisch als auch wissenschaftlich große Expertise aufweißt. Ärztliches Team der Transplantationschirurgie:
Folgende Transplantationen werden durchgeführt:
Organisation der Transplantation und Anmeldung von Patienten (bitte hier klicken) Weitere Seiten des Schwerpunkt Transplantation: Die simultane Nieren-Pankreastransplantation hat sich zu einem Standardverfahren für die Therapie des präterminal dialysepflichtigen Diabetes mellitus Typ I entwickelt. Die Vorteile für den weiteren Verlauf der Mikroangiopathie und damit der Sehstärke und der Durchblutung der Extremitäten sind nachgewiesen. Die chirurgischen Probleme die in den neunziger Jahren noch im Vordergrund standen sind gelöst. Diese Probleme wurden durch die exokrine Sekretion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) hervorgerufen. Heute kann dieses Sekret physiologisch (d.h. seiner Natur entsprechend) in den Darm abgeleitet werden. Die Patienten werden im weiteren Verlauf in der interdisziplinären Transplantationsambulanz von Chirurgen und Internisten gemeinsam betreut, um optimale Lösungen für die nicht selten bestehenden Begleiterkrankungen zu finden. Die Qualitätssicherung nach Pankreastransplantation erfolgt wie bei der Niere über die Collaborative Transplant Study.
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