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Aktuelle Veranstaltung

BDC-Kurs: Viszeralchirurgie Kompakt

Köln, 04. Juni - 06. Juni 2014

Uniklinik





Langzeit pH Metrie im Magen und Speiseröhre

Die pH-Metrie des Ösophagus, gängigerweise über 24 Stunden durchgeführt, ist bereits seit einiger Zeit als etablierte Methode in der Refluxdiagnostik anzusehen, da nur sie eine Quantifizierung erlaubt. Von verschiedenen Autoren (z. B. Hölscher 1991) durchgeführte Studien weisen ihr im Vergleich mit anderen Untersuchungs-methoden die höchsten Werte in Sensitivität und Spezifität zu (z. B. Fuchs 1987, Bollschweiler 1991).

Prinzip dieser Untersuchung ist die elektrometrische Messung der H+-Ionenaktivität in den in der Speiseröhre und im Magen befindlichen Sekreten. Dies erlaubt eine kontinuierliche Aufzeichnung des pH-Wertes im untersuchten Milieu. Der Patient hat dabei genau Tagebuch zu führen, so dass -in der Auswertung am PC- durch das Einfügen entsprechender Marker, etwa für Mahlzeiten und Schlafphasen, eine noch differenziertere Analyse der entsprechenden Kurven ermöglicht wird.
Die Untersuchungseinheit besteht aus dem Digitrapper Mark III (Synectics Medical®, Schweden) als tragbarem Aufzeichnungsgerät und der über ein Kabel angeschlossenen pH-Elektrode. Meist werden 2-Punkt-Antimonelektroden mit externer Referenzelektrode am Körper verwendet. Ihre Funktion beruht auf dem Reduktions-Oxidationsprinzip: Es werden Redoxpotentiale gemessen, welche sich in Abhängigkeit von der H+-Ionenkonzentration einstellen.